SCHMERZBEHANDLUNG
Wirbelsäulennahe Schmerzintervention
(PRT – Periradikuläre Therapie & Facettentherapie)
Die periradikuläre Therapie (PRT) und Facettentherapie sind ist heute routinemäßige Behandlungen in der Schmerztherapie bei chronischen Rückenleiden.
Fragen & Antworten
Wie läuft die Therapie ab?
Vor Ihrer Behandlung wird ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch geführt. Dabei werden Sie über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt und die Indikation wird überprüft und gestellt.
Die Dauer einer einzelnen Behandlung beträgt 10 bis 20 Minuten.
Hierzu liegen Sie in Bauchlage auf der CT-Untersuchungsliege. Die Lagerung sollte so bequem wie möglich sein. Nach der Hautdesinfektion wird unter Bildkontrolle die Injektionsnadel positioniert (ggf. mithilfe einer Kontrastmittelgabe). Liegt die Injektionsnadel an der gewünschten Position, wird das entzündungshemmende Medikament unmittelbar an der Nervenwurzel oder am Facettengelenk verabreicht.
Wichtige Infos
Für das Aufklärungsgespräch möchten wir Sie bitten die Ergebnisse der bereits durchgeführten Untersuchungen Ihres Wirbelsäulenleidens (Befunde und Bilder) mitzubringen.
Nach der Behandlung:
Zu Ihrer eigenen Sicherheit bitten wir Sie nach der Behandlung zur Überwachung für mindestens 30 Minuten in der Praxis zu bleiben.
Obwohl es sich um eine ambulante Behandlung handelt, sollten Sie im Anschluss am Behandlungstag nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, da Ihre Fahrtauglichkeit für ca. 6 Stunden beeinträchtigt ist. Bitte planen Sie daher bereits vor der Untersuchung eine fahrtüchtige Begleitperson oder eine andere Abholmöglichkeit ein.
Wann ist eine PRT zu empfehlen?
Die minimal invasive Behandlung wird bei akuten und chronischen Nervenreizsyndromen der Wirbelsäule empfohlen.
Folgende Indikationen sind diesbezüglich erfolgsversprechend:
- Akute Rückenschmerzen lokal oder mit Ausstrahlung, die durch einen Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenvorwölbung verursacht werden
- Einengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose) oder der Nervenaustrittskanäle (Neuroforamenstenose), die zu Reizerscheinungen führt
- Schmerzhaftes Narbengewebe nach einer Bandscheibenoperation
