SCHMERZBEHANDLUNG

Orthovolttherapie

Die Orthovolttherapie (Röntgenreizbestrahlung) wird bei schmerzhaften Erkrankungen von Gelenken (Arthrosen) und Sehnen sowie bei Schleimbeutelentzündungen eingesetzt.

Fragen & Antworten

Vor Ihrer Behandlung wird ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch geführt. Dabei werden die Indikationen überprüft und ein individueller Bestrahlungsplan festgelegt.

  • Haben Sie schon einmal eine Orthovolttherapie oder eine Bestrahlung, z. B. im Rahmen einer Tumorerkrankung, gehabt?
  • Wenn ja, wann und mit welcher Dosis?
  • Vor der Behandlung müssen aktuelle Röntgenbilder des Behandlungsbereichs vorliegen!
  • Schwangere und Kinder sind wegen der Belastung durch Röntgenstrahlung von der Orthovolttherapie ausgeschlossen!

Bei schmerzhaften degenerativen Gelenkerkrankungen, z. B.: Arthrosen am

  • Daumensattelgelenk
  • Fingergelenk
  • Handgelenk
  • Schultergelenk
  • Kniegelenk
  • Sprunggelenk
  • Fußwurzel
  • Fersen

Bei Entzündungen im Sehnenansatzbereich, z. B. Golf- oder Tennisellenbogen, schmerzhafter Schultersteife, Fasziitis plantaris, Achillessehnentzündung sowie bei wuchernden Bindegewebserkrankungen, z. B.:

  • Morbus Dupuytren (Kontraktur der Handinnenfläche)
  • Morbus Ledderhose (Kontraktur der Fußsohle)

Außerdem kommt die Orthovolttherapie bei endoprothetischen Eingriffen (z. B. Hüft-TEP) als Ossifikationsprophylaxe zum Einsatz.